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Verleihkatalog : C. M. von WEBER - H. BERLIOZ



Der Freischütz - 12 Französische Rezitative von Berlioz 1841


CD. Der Freischütz

Der Freischütz - 12 Französische Rezitative von Hector Berlioz (Mai-Juni 1841)

Orchesterpartitur und Stimmen der Rezitative. Partitur und Stimmen des ELPE-Musikverlags lassen sich problemlos in alle Ausgaben des Freischütz integrieren.

1841 setzte man an der Opéra in Paris den Freischütz1 auf das Programm. Im Gegensatz zur Opéra Comique, an der Gesang und gesprochener Text sich abwechseln konnten, mussten für eine Aufführung in der konkurrierenden Opéra die langen gesprochenen Texte des Weberschen Originals in Rezitative umgewandelt werden. Dieser Arbeit nahm sich Berlioz an, der für seine Kompromisslosigkeit in künstlerischen Fragen und für seine Bewunderung Webers bekannt war. Nachdem er die Texte auf das für die Handlung Nötigste zusammengestrichen hatte, gelang ihm ein musikalisches Wunder, indem er gleichermaßen zurückhaltend wie innovativ vorging: Sein Respekt vor Weber hielt ihn von jedem „Berliozianismus" ab, obgleich seine Handschrift mitunter durchscheint. Schließlich ist die Stimmung der Wolfsschluchtszene der Katastrophe im Finale von La Damnation de Faust nicht unähnlich. Von den insgesamt zwölf Rezitativen sind einige sehr einfach gehalten, aus wenigen Zeilen bestehend und nur für Streicher gesetzt; andere wiederum sind breiter ausgearbeitet, bis zu 80 Takte lang und für das ganze Orchester komponiert. Diese musikalischen Übergänge zwischen Arien und Ensembles verleihen dem Freischütz unbestreitbar eine dramatische Geschlossenheit, wie auch einen neuartigen ästhetischen Zusammenhalt.2

1 Webers Meisterwerk war damals in Paris nur unter dem Titel Robin des bois als Arrangement von Castil-Blaze im Stile Walter Scotts bekannt: die Handlung spielte in Yorkshire, alle Personen trugen englische Namen. UA: 7. Dezember 1824, Klavierauszug veröffentlicht bei Aulagnier, Paris. Zu den Umständen und Einzelheiten dieser Berlioz-Bearbeitung lese man Berlioz' leidenschaftliche Mémoires (Garnier Flammarion, Paris, S. 163-167), sowie das dieser Episode gewidmete Kapitel in seinem Buch A travers Chants (Gründ, Paris, 1971, S. 245-250).

2 In dieser französischen Version von Berlioz, dessen Rezitative in der Folge mehr oder weniger „neu eingerichtet", mitunter sogar neu komponiert wurden, spielte man den Freischütz in Paris bis zum 9 Juni 1927 (Germaine Lubin in der Rolle der Agathe).


 Akt II. Rezitativ vor Nummer 10 - Trio (MP3 - 2891 Ko)



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