Der 1951 in Gabun geborene, aber wie sein Freund Bernard Fieschi aus Cargèse auf Korsika stammende Charles-André Conforto hat ein Medizinstudium absolviert. Fieschi regte ihn 2001 dazu an, seine Kompositionen niederzuschreiben. Conforto hatte als Autodidakt nach einer Aufführung von La Catedral von Augustin Barrios durch Turibio Santos in den 70er Jahren begonnen, sich für die klassische Gitarre zu interessieren. Conforto ist viel gereist, um in das Herz der Musik anderer Völker einzudringen, wobei er sich vornehmlich mit den kulturellen und musikalischen Wurzeln des Mittelmeerraums beschäftigt, insbesondere natürlich auch mit der Kultur Korsikas. Fasziniert von der emotionalen und therapeutischen Kraft jener Musik, versucht er genauer zu verstehen, auf welche individuell unterschiedliche Weise man diese Musik wahrnimmt und sich zu eigen macht. Charles-André Conforto bezieht seine Inspiration aus den Werken von Bach, Schubert, Chopin, Albeniz, Granados, Sor, Tarrega, Lauro, Sabicas und vielen anderen, die sich seiner Meinung nach dieser universellen Sprache auf so wunderbare Weise bedienen. Gleichermaßen erschließt er sich nach und nach den verborgenen, aber reichen Schatz mediterranen Liedguts aus Korsika, Neapel, Sizilien, Griechenland und Portugal. Charles-André Conforto hat im ELPE-Musikverlag 11 Werke unterschiedlichen Charakters veröffentlicht, darunter 4 Etudes cargésiennes, eine Reverenz an die Schönheit seines Heimatdorfes am Meer. Um die Musikbeispiele zu hören, laden Sie den Quick Time Player 7 (Download)
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